Ärzte Zeitung, 01.10.2004

Lasker-Preis für Op-Verfahren bei Grauem Star

NEW YORK (dpa). Der diesjährige Lasker-Preis für Klinische Forschung ehrt den US-Arzt Charles Kelman, der die ambulante Therapie bei Grauem Star ermöglicht hat.

Der von der Albert-und-Mary-Lasker-Stiftung in New York ausgewählte Preisträger war am 1. Juni dieses Jahres im Alter von 74 Jahren gestorben. Vier weitere Wissenschaftler erhalten heute ebenfalls den Lasker-Preis.

Kelman habe die Operation des Grauen Stars in den 1960er Jahren stark vereinfacht, teilte die Stiftung mit. So sei statt einer Operation mit zehntätigem Klinikaufenthalt und hoher Komplikationsrate nur noch ein zehnminütiger ambulanter Eingriff nötig. Bisher haben fast 70 Nobelpreisträger zuvor auch den Lasker-Preis bekommen.

Topics
Schlagworte
Events (701)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »