Ärzte Zeitung, 26.11.2004

Nest statt Brutkasten

Ingenieur erhielt auf Medica Fresenius-Erfinderpreis

DÜSSELDORF (Smi). "Die Technik tritt in den Hintergrund, die für die Genesung des Frühgeborenen wichtige Mutter-Kind-Beziehung in den Vordergrund." So umschrieb Johannes Hoyer aus Schnaittach gestern die von ihm entwickelte Versorgungseinheit für Frühgeborene, für die er auf der Medica in Düsseldorf den mit 5000 Euro dotierten 1. Preis der Fresenius Erfindermesse erhalten hat.

Warm, weich und sicher ruhen Frühgeborene in dem von Johannes Hoyer entwickelten "Nest". Foto: sbra

Der 36jährige Ingenieur für Medizintechnik hat ein ovales, luftgefülltes Bettchen mit integrierter Überwachungstechnik entwickelt, in dem Frühgeborene wie in einem warmen Nest liegen. Es wird direkt am Bett der Mutter aufgestellt und ermöglicht auf diese Weise einen intensiven Mutter-Kind-Kontakt.

Lesen Sie dazu auch:
Nest für Frühgeborene und Kolon-Endoskop für Hausärzte

Topics
Schlagworte
Events (705)
Pädiatrie (8519)
Organisationen
Fresenius (303)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »