Ärzte Zeitung, 21.01.2005

Emil-Kraepelin-Preis für Forschungen zur Psychiatrie

Arbeiten zu Schizophrenie und Depression ausgezeichnet

MÜNCHEN (eb). Der Emil-Kraepelin-Forschungspreis 2004 ist aus Anlaß der 100-Jahr-Feier der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München, deren Ordinarius Emil Kraepelin Anfang des letzten Jahrhunderts war vergeben worden.

Bei der Preisverleihung (v. l.): Andreas Woitossek von Janssen Cilag, die Preisträger Professor Peter Falkai und Professor Rainer Rupprecht mit Professor Hans-Jürgen Möller von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Foto: Janssen-Cilag GmbH

Der mit 15 000 Euro dotierte Preis, der seit 1998 alle zwei Jahre vom Unternehmen Janssen-Cilag GmbH gestiftet wird, ging 2004 an die Wissenschaftler Professor Peter Falkai von der Universität Homburg/ Saar und Professor Rainer Rupprecht von der Ludwig-Maximilians-Universität München für ihre Forschungsarbeiten in den Bereichen Schizophrenie und Depression.

Falkai erhielt die Auszeichnung für seine Arbeiten zur Erforschung der Pathogenese der Schizophrenie. Seine Ergebnisse aus genetischen und morphologischen Grundlagenuntersuchungen legen den Schluß nahe, daß es sich bei der Schizophrenie um eine Hirnentwicklungsstörung handelt. Rupprecht wurde geehrt für seine Studien zur Bedeutung neuroaktiver Steroide bei der Pathogenese der Depression und der Wirksamkeit von Antidepressiva.

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