Ärzte Zeitung, 02.05.2005

Preis für Forschung zu dendritischen Zellen

Zwei Forscher teilen sich den Paul Langerhans Preis

Die Preisträger Prof. Stefan Beissert (2.v.l.) und HD Dr. Helmut Jonuleit (2.v.r.), umrahmt von Dr. Günter Lützenkirchen (r.) und Prof. Thomas A. Luger. Foto: Juwi MacMillan Group

INNSBRUCK (eb). Für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der immunologischen Mechanismen dendritischer Zellen und ihrer Bedeutung bei der T-Zell-Aktivierung haben Professor Stefan Beissert aus Münster und Hochschuldozent Dr. rer. nat. Helmut Jonuleit aus Mainz den Paul Langerhans Preis bekommen.

Der mit 10 000 Euro dotierte Forschungspreis der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung wurde damit, wie bereits kurz berichtet, zum zweiten Mal verliehen. Gestiftet wurde er auch in diesem Jahr wieder von der Biogen Idec GmbH.

Ein Schwerpunkt der Forschungen von Beissert ist die Untersuchung der Langerhanszellen und ihrer Funktion bei der kutanen UV-induzierten Karzinogenese. Jonuleit konzentriert sich in seiner Arbeit auf die Charakterisierung verschiedener Reifungsstadien humaner dendritischer Zellen und ihren Einfluß auf die T-Zell-Differenzierung.

Ziel ist, in Zukunft effizienter und zielgerichtet gegen Melanomzellen, aber auch gegen Autoimmunerkrankungen vorgehen zu könne.

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