Ärzte Zeitung, 27.06.2006

Weleda wird für Förderung von Familien ausgezeichnet

Unternehmen bietet Teilzeitmodelle und Kindertagesstätte

SCHWÄBISCH GMÜND (eb). Der Hersteller von anthroposophischen Arzneimitteln und Naturkosmetik Weleda ist für seine familienorientierte Firmenkultur ausgezeichnet worden.

Rudolf Frisch (l.) von Weleda bekommt das Zertifikat von Familienministerin von der Leyen (Mitte) und Wirtschaftsminister Glos (r.). Foto: Sven Lambert

Das Unternehmen aus Schwäbisch Gmünd erhielt das Zertifikat der Hertie Stiftung zum Audit Beruf und Familie von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos.

"Familienbewußte Unternehmen sind Vorreiter. Sie haben mehr motivierte und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und sie binden die besten Köpfe, weil sie effizienter und flexibler arbeiten", erklärte die Ministerin.

Weleda bietet viele Maßnahmen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Dazu gehören eine betriebseigene Waldorf-Kindertagesstätte, flexible Teilzeitmodelle und spezielle Weiterbildungsangebote für Eltern.

"Der Grundsatz ‚Der Mensch steht im Mittelpunkt‘ gehört zu unserer Identität", sagt Rudolf Frisch, Mitglied der Weleda-Geschäftsleitung. Das Unternehmen möchte damit die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und die Attraktivität als Arbeitgeber weiter verbessern. Auch Krankheits- und Ausfallquoten sollen gesenkt werden.

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