Ärzte Zeitung, 01.03.2012

Highlights 1983

Drückende Schuldenlast

Drückende Schuldenlast

Bonn, im Herbst 1983: Eine Hinterlassenschaft der 13-jährigen sozialliberalen Koalition war eine steigende Schuldenlast der öffentlichen Haushalte.

Sie war Ursache dafür, dass ab 1983 im wesentlichen auf Kosten der Sozialversicherungen und insbesondere der Krankenkassen Verschiebebahnhöfe installiert wurden, die vor allem den Bundeshalt entlasten sollten.

Freilich: Nach heutigen Maßstäben war die Staatsverschuldung mit 615 Milliarden DM - das war bei einem Sozialprodukt von 2,32 Billionen DM eine Schuldenquote von 26 Prozent - durchaus nicht besorgniserregend.

Aber die Zunahme der Verschuldung deutete eine Kata strophe an: Binnen 13 Jahren hatte sich die Staatsverschuldung von 126 auf 615 Milliarden DM vervierfacht.

Bezahlt wurde dies mit einer Inflationsrate von über fünf Prozent. Und Hypotheken kosteten damals neun Prozent Zinsen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »