Ärzte Zeitung, 07.05.2012

Highlights 1992

Sewerings Plan scheitert

NEW YORK/KÖLN, 22. Januar 1993. Das US-Justizministerium leitet auf Antrag des Jüdischen Weltkongresses eine Untersuchung der nationalsozialistischen Vergangenheit von Professor Hans Joachim Sewering ein.

Ihm wird vorgeworfen, 1943 ein behindertes Kind in die Euthanasie-Stätte Eglfing-Haar bei München überwiesen zu haben.

Ob und inwieweit Sewering, der Mitglied der SS war, in die Euthanasie verstrickt war, wird nie geklärt werden.

Aber der bereits gewählte Präsident des Weltärztebundes wird aufgrund des Protests sein Amt nicht antreten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »