Ärzte Zeitung, 23.05.2012

Highlights 1995

250 Millionen DM für Bluter-Stiftung

Bonn, 30. März 1995. Nach langwierigen Verhandlungen verständigen sich Bund, Länder, die pharmazeutische Industrie und das Deutsche Rote Kreuz auf eine Stiftung des Öffentlichen Rechts zur Entschädigung von Blutern, die mit HIV-kontaminierten Blutprodukten behandelt worden sind.

Der Bund übernimmt 100 Millionen DM, die pharmazeutische Industrie 90,8 Millionen DM. Rückwirkend zum 1. Januar 1994 erhalten an AIDS erkrankte Patienten eine monatliche Rente von 3000 DM. HIV-Infizierte bekommen 1500 DM pro Monat.

Topics
Schlagworte
30 Jahre Ärzte Zeitung (708)
Krankheiten
AIDS (3219)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »