Ärzte Zeitung, 21.08.2012

Highlights 2006

9/11 hat Helfer krank gemacht

9/11 hat Helfer krank gemacht

11. SEPTEMBER 2006: Fünf Jahre nach den verheerenden Terroranschlägen kann erstmals das Ausmaß der Gesundheitsschäden quantifiziert werden, die den Helfern an den früheren Türmen des World Trade Centers drohen.

Bei etwa 70 Prozent der Rettungs- und Aufräumkräfte sind dauerhafte pathologische Veränderungen der Atemwege aufgetreten. Das ergibt eine Studie des New Yorker Mount Sinai Hospital.

Von den 9442 Helfern, die das Krankenhaus im Nachhinein versorgte und kontrollierte, hatten 46 Prozent pulmonale Probleme, 62 Prozent wiesen Beschwerden des oberen Respirationstraktes auf. Ein Drittel der Helfer hatte eine verminderte Lungenkapazität.

Nicht eingeschlossen in diese Zahlen sind die rund 15.000 New Yorker Feuerwehrleute. Politische Komponente: Rund 40 Prozent der Menschen, die zu Vorsorge-Screenings kommen, haben keine Krankenversicherung. (bee)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »