Ärzte Zeitung, 19.09.2012

Highlights 2010

Lübecker kämpfen für Uni-Erhalt

Lübecker kämpfen für Uni-Erhalt

16. JUNI 2010: In Kiel gehen Lübecker Studenten und Bürger auf der Straße und demonstrieren für den Erhalt des Medizinstudiengangs. Die Landesregierung will jährlich rund 25 Millionen Euro sparen und ab dem Wintersemester 2011 keine Medizinstudenten mehr immatrikulieren.

Die Ausbildung soll nach Plänen der Landesregierung nur noch in Kiel erfolgen. Dies würde auch das Aus für die Uni in Lübeck bedeuten, da von den 2600 Studenten rund 1500 für Medizin eingeschrieben sind. Daher gehen auch viele Bürger für die Aktion "Lübeck kämpft für seine Uni" auf die Straße.

Einen Monat später kommt die erlösende Nachricht aus Berlin: Der Bund will über Umwege die benötigten 25 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stellen. Den Zuschuss leistet das Bundesforschungsministerium über eine neue Trägerschaft für das Kieler Institut für Meereskunde.

Damit kann das Land die an dieser Stelle eingesparten Fördermittel nach Lübeck umleiten. In der Auseinandersetzung ist allerdings viel Porzellan zwischen den Standorten Kiel und Lübeck zerschlagen worden. Beide müssen künftig wieder zusammen finden. (bee)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »