Ärzte Zeitung, 04.09.2011

Höhere Krebsrate unter 9/11-Helfern

Höhere Krebsrate unter 9/11-Helfern

NEW YORK (dpa/ikr). Zehn Jahre nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center bestätigt eine Studie das erhöhte Krebsrisiko von Feuerwehrleuten, die auf Ground Zero im Einsatz waren.

Demnach liegt die Gefahr, an einem bösartigen Tumor zu erkranken, für ehemalige Helfer um 19 Prozent höher als für andere Feuerwehrmänner, die dem toxischen Staub der Trümmer fernblieben (Lancet 2011; 378: 898).

Darunter waren Magen-, Darm-, Prostata-, Schilddrüsen-, Blasen- und Nierenkrebs.

Ehemalige Helfer leiden auch gehäuft an Asthma und anderen Erkrankungen der Atemwege sowie an Depressionen, Panikattacken und posttraumatischem Stress (Lancet 2011; 378: 888).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »