Ärzte Zeitung, 17.03.2011

Japanische IHK: Produkte aus Japan nicht meiden

Japanische IHK: Produkte aus Japan nicht meiden

BERLIN/DÜSSELDORF (dpa). Die Japanische Industrie- und Handelskammer in Deutschland appelliert gegen einen Boykott japanischer Waren. "Es geht derzeit keine Gefahr von den Produkten aus", sagte der Hauptgeschäftsführer Kazuaki Yuoka am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.

"Wir rufen deutsche Unternehmen dazu auf, unsere Produkte nicht zu meiden. Wir verstehen die Sorgen, appellieren aber an die Vernunft." Großes Problem sei derzeit der Mangel an Geräten, mit der die radioaktive Belastung gemessen werden kann. Es sei bereits bei deutschen Prüfinstituten um Hilfe angefragt worden.

Für viele japanische Unternehmen gehe derzeit "die geschäftliche Tätigkeit relativ normal weiter." Viele hätten allerdings Logistik- und Transportprobleme. Außerdem beeinträchtige die eingeschränkte Energieversorgung im Land die Produktion.

Für ihre Mitgliedsunternehmen habe die IHK bereits eine Hotline eingerichtet. Außerdem stehe man in ständigem Kontakt zu anderen japanischen Organisationen in Deutschland und versuche die Spendenaufrufe der Mitgliedsunternehmen zu koordinieren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »