Ärzte Zeitung online, 17.03.2011

Fukushima: IAEA zählt 23 Verletzte und 20 Verstrahlte

Fukushima: IAEA zählt 23 Verletzte und 20 Verstrahlte

WIEN (dpa). Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima sind in den vergangenen Tagen nach Angaben der internationalen Atomenergiebehörde IAEA in Wien 23 Menschen verletzt worden.

Mindestens 20 weitere Mitarbeiter wurden verstrahlt, hieß es in einer Mitteilung der IAEA vom Donnerstag. Einer von ihnen war demnach sehr starker Strahlung ausgesetzt.

Zwei weitere Personen würden derzeit noch vermisst, so die Behörde. Die IAEA bezieht sich mit ihren Angaben auf Mitteilungen der japanischen Regierung.

Die Verletzten waren Angestellte des Kraftwerkbetreibers Tepco sowie Mitarbeiter von Subunternehmen und vier Angehörige des Katastrophenschutzes.

Zwei Mitarbeiter trugen leichte Verletzungen davon, mehrere wurden im Krankenhaus behandelt. 15 Menschen waren von den Reaktorexplosionen am Freitag und am Montag betroffen. Zwei Mitarbeiter werden vermisst.

Die IAEA nennt zudem 18 Mitarbeiter, die Verstrahlungen davontrugen, in einem Fall war die Strahlendosis sehr hoch. Auch zwei Polizisten mussten dekontaminiert werden. Mehrere Feuerwehrleute, die vor Ort waren, werden medizinisch beobachtet, hieß es weiter.

Topics
Schlagworte
Japan (438)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen von Tag 1 und 2 des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

"Digitalisierung lässt sich nicht klein hoffen"

Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten, die Ärzte sollten sich daher aktiv daran beteiligen, appellierte der Blogger Sascha Lobo auf dem Ärztetag. mehr »