Ärzte Zeitung online, 07.04.2011

Japan will Opfer in die Sperrzone lassen

TOKIO (dpa). Rund einen Monat nach Ausbruch der Atomkatastrophe in Japan überlegt die Regierung, den geflohenen Menschen eine kurze Rückkehr in die Sperrzone zu erlauben.

"Ja, es ist wahr, dass wir das erwägen", sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Donnerstag auf entsprechende Fragen von Journalisten.

Die Regierung und Atomexperten prüften derzeit, wie die Sicherheit zu gewährleisten sei, damit die Menschen an ihren früheren Wohnorten schnell Wertgegenstände und andere Dinge herausholen können.

Evakuierungszone im Umkreis von 20 Kilometern um das Kraftwerk

Die Regierung hat im Umkreis von 20 Kilometern um das havarierte Kernkraftwerk eine Evakuierungszone eingerichtet.

Bewohner, die zwischen 20 und 30 Kilometern von der Atomruine entfernt leben, sind aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben.

Topics
Schlagworte
Japan (438)
Personen
Yukio Edano (42)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »