Ärzte Zeitung online, 07.04.2011

Weiterhin hohe Strahlenbelastung im Meer vor Fukushima

TOKIO (dpa). Die Strahlenbelastung im Meer vor dem Atomkraftwerk Fukushima ist nach Medienberichten weiterhin hoch, auch nachdem ein Leck am Dienstag abgedichtet worden ist.

Wie der staatliche Nachrichtensender NHK am Donnerstag meldete, ergaben Messwerte vom Mittwoch, dass die Umgebung rund 140000-fach höher mit dem radioaktiven Jod-131 belastet ist als vor dem Unfall.

Mit 5600 Becquerel pro Kubikzentimeter sei die Radioaktivität halb so hoch wie am Dienstag, hieß es unter Berufung auf Daten des Betreibers Tepco.

Ein vorläufiger Höchstwert war am 2. April mit dem 7,5-Millionen-Fachen der zulässigen Radioaktivität gemessen worden.

Zum Special "Katastrophe in Japan"

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