Ärzte Zeitung, 14.06.2011

Japan stimmt Entschädigungsgesetz zu

TOKIO (dpa). Die japanische Regierung hat am Dienstag ein Gesetz auf den Weg gebracht, das bei der Entschädigung der Opfer der Atomkatastrophe in Fukushima helfen soll.

Das Gesetz sieht nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo die Schaffung eines Fonds vor, der die Betreibergesellschaft Tepco bei den horrenden Entschädigungszahlungen unterstützt. In diesen Fonds sollen neben der Regierung auch andere Energieversorger Geld einzahlen.

Mit dem Fonds will die Regierung sicherstellen, dass die Entschädigungen schnell gezahlt werden und es keine Engpässe bei der Stromversorgung gibt. Tepco kündigte an, mit Hilfe des Fonds die Entschädigungen "fair und prompt" zu zahlen.

Der Konzern hoffe, dass das Gesetz dafür möglichst schnell beschlossen werde, hieß es in einer Mitteilung. Laut der Agentur Kyodo soll das noch in dieser Legislaturperiode geschehen.

Topics
Schlagworte
Japan (438)
Panorama (30361)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »