Ärzte Zeitung online, 14.06.2011

Geigerzähler für 34.000 Kinder in Fukushima

TOKIO (dpa). Rund 34.000 Kinder in der Umgebung der japanischen Atomruine Fukushima sollen Geigerzähler erhalten.

Die Stadt Fukushima werde die Geräte ab September für drei Monate an alle Kinder in Kindergärten und Schulen vergeben, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag.

Damit sollen die Mädchen und Jungen selbst ihre radioaktive Belastung messen können.

Eltern sind besorgt

Die Stadt, die etwa 60 Kilometer von der Atomruine entfernt liegt, misst die Belastung den Angaben zufolge zwar täglich. Dennoch seien Eltern weiter besorgt.

"Wir hoffen, dass wir mit dem Verteilen der Geigerzähler die Eltern beruhigen können", sagte ein Beamter. Die Stadt plant außerdem, auf den Schulhöfen die oberste Erdschicht zu entfernen.

Topics
Schlagworte
Japan (436)
Panorama (30165)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »