Ärzte Zeitung, 27.06.2011

Fukushima: Radioaktiv belastete Urinproben

Fukushima: Radioaktiv belastete Urinproben

FUKUSHIMA (maw). Im Urin von 15 Anwohnern in der Umgebung des am 11. März havarierten Atomkraftwerks Fukushima im Nordosten Japans ist eine radioaktive Belastung nachgewiesen worden.

Einem Bericht der "Japan Times" vom Montag zufolge seien bei Einwohnern der rund 30 beziehungsweise 40 Kilometer von dem Reaktor entfernt liegenden Ortschaft Iitate und der Stadt Kawamata eine Belastung von drei Millisievert im Urin festgestellt worden.

Über zwei Monate hinweg betrachtet seien die Betroffenen einer radioaktiven Belastung zwischen 4,9 und 14,2 Millisievert ausgesetzt gewesen.

Zum Special "Katastrophe in Japan"

 

Topics
Schlagworte
Japan (438)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Vier von zehn Diabetes-Fälle ließen sich verhindern

Durch Abspecken von drei bis sechs Kilo in der Bevölkerung ließen sich 40 Prozent der Diabetesfälle verhindern. mehr »

Patientenakte wird zum Herzstück der Digitalisierung

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will bei der Digitalisierung weiter aufs Tempo drücken. Die elektronische Patientenakte wird dabei zum Motor der Vernetzung. mehr »

Lücken in der Hausarztmedizin wachsen

Gegenläufige Trends kennzeichnen die Bundesärztestatistik für 2016: Die Zahl der Ärzte erreicht ein neues Rekordhoch. Doch der Zuzug ausländischer Ärzte kompensiert die Probleme der Überalterung kaum. mehr »