Ärzte Zeitung, 31.08.2011

Japans Industrie verdaut Katastrophenfolgen

TOKIO (dpa). Japans Industrie erholt sich langsam von den Folgen der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe. Die Produktion stieg im Juli um saisonbereinigt 0,6 Prozent und damit im vierten Monat in Folge, wie die Regierung am Mittwoch mitteilte.

Der Anstieg fiel jedoch geringer aus als von Ökonomen erwartet. Hintergrund sind laut Experten die Engpässe bei der Stromversorgung in Folge der Atomkatastrophe in Fukushima.

Nach der Naturkatastrophe vom 11. März waren Produktionsbetriebe zum Erliegen gekommen und Lieferketten unterbrochen worden, was sich auch auf die Exporte auswirkte.

Die Produktion befinde sich laut Regierung in einem Erholungstrend. Einer Erhebung unter den Industrieunternehmen zufolge erwarten diese ein weiteres Anziehen der Produktion im August um 2,8 Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »

Wer nicht hören will, den soll die Kita künftig melden

Prävention mit Drohgebärden: Künftig will das Bundesgesundheitsministerium nicht nur mit Bußgeld drohen, sondern auch die Kitas einspannen, um die Verweigerer einer verpflichtenden Impfberatung herauszufischen. mehr »