Ärzte Zeitung online, 18.10.2011

TÜV Rheinland misst Strahlenbelastung in Japan

TOKIO (dpa). Die japanische Niederlassung des TÜV Rheinland bietet nach der Atomkatastrophe von Fukushima in Japan Messungen der Strahlenbelastung im Wasser, im Erdboden und in Lebensmitteln an.

Wie das Unternehmen am 18. Oktober mitteilte, können Kunden wie Lebensmittelproduzenten oder Handelsfirmen Proben zur Messung vorlegen. Der Preis einer Untersuchung des möglichen Gehalts an radioaktiven Substanzen soll 18.000 Yen (etwa 170 Euro) betragen.

Für Bauern und andere Kunden soll es auch eine billigere Variante geben: Die vereinfachte Strahlenmessung soll 10.000 Yen kosten.

Nach der Atomkatastrophe im Kraftwerk Fukushima im März ist die Besorgnis über Lebensmittelsicherheit und erhöhte Strahlenwerte in Wasser und Boden weiterhin groß. Messungen in Ost- und Nordostjapan haben erhöhte radioaktive Werte in Gemüse, Meerestieren, Milch, Wasser und Tee ergeben.

Der international tätige Prüfdiensleister TÜV Rheinland ist seit mehr als 30 Jahren in Japan aktiv.

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