Ärzte Zeitung, 20.09.2012

Atomaufsicht

Kritik an Japans neuer Behörde

TOKIO (dpa). Eineinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat Japan eine neue Atomaufsichtskommission eingesetzt.

Sie soll als unabhängige Instanz die Sicherheit der Atomreaktoren im Lande überwachen. Kritiker bezweifeln jedoch, dass sie tatsächlich unabhängig von der Atomlobby ist.

Drei Führungskräfte, unter ihnen der neue Leiter Shunichi Tanaka, hätten engste Beziehungen zur Atomindustrie, kritisierte die Umweltschutzgruppe Greenpeace am Mittwoch.

Dies verstoße gegen ein im Juni verabschiedetes Gesetz, wonach die neue Kommission nur mit Personen ohne Beziehungen zur Atomlobby besetzt werden dürfe.

Topics
Schlagworte
Japan (436)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »