Ärzte Zeitung online, 11.08.2008

Acht chinesische Medizinstudenten massieren Olympia-Journalisten

PEKING (dpa). Rund 100 Journalisten nutzen täglich das Angebot im olympischen Pressezentrum in Peking, sich den Rücken massieren zu lassen. Für die acht chinesischen Medizinstudenten, die täglich jeweils vier Stunden in die ausländischen Muskeln greifen, ist der Freiwilligenjob aber ein schmerzhaftes Unterfangen.

"Jedem von uns tuen die Hände und Arme weh", gesteht die 25-jährige Studentin Tian Guihua von der Peking Universität über die ungewohnte Tätigkeit. "Wir müssen uns zwischendurch und hinterher immer mit chinesischer Medizin einreiben."

Jeder gibt täglich rund zehn Olympia-Journalisten eine 15- bis 20- minütige Massage. Trotz ihrer Schmerzen wollen die Studenten der traditionellen chinesischen Medizin aber nicht nachlassen. "Die Welt gibt mir 16 Tage, ich gebe der Welt ein Gefühl von der 5000 Jahre alten chinesischen Kultur", sagt Tian Guihua.

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