Ärzte Zeitung online, 20.08.2008

Bisher 4133 Doping-Tests bei Olympia - vier Doping-Fälle

PEKING (dpa). 4133 von 4500 geplanten Doping-Kontrollen sind bei den Olympischen Spielen in Peking bis zum zwölften Wettkampftag vorgenommen worden. Wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Mittwoch bekannt gab, sind davon 3290 Urin-Tests und 840 Blutkontrollen gewesen.

In Athen 2004 wurden 3600 Athleten getestet und 23 des Dopings überführt. Bei den Peking-Spielen sind bislang vier Athleten ertappt worden: Die griechische Hürdenläuferin Fani Halkia, Schütze Kim Jong-Su (Südkorea), Maria Isabel Moreno aus Spanien (Radsport) und Turnerin Thi Ngan Thuong Do (Vietnam).

Wie IOC-Sprecherin Giselle Davies mitteilte, sind vor den Peking-Spielen 39 Sportler positiv von Kontrolleuren der internationalen Sportverbände und den Anti-Doping-Agenturen getestet worden. Diese Kontrollen unterlagen nicht der IOC-Hoheit.

Ob bereits alle Doping-Tests vom 100-Meter-Finale, in dem Usain Bolt aus Jamaika den Weltrekord auf 9,69 Sekunden verbesserte, ausgewertet worden sind, konnte Davies nicht bestätigen. Normalerweise wird ein negatives Proben-Ergebnis in 24 Stunden festgestellt, ein positiver Test auf Anabolika binnen 48 Stunden. Die Auswertung der Analyse auf das Blutdopingmittel EPO dauert 72 Stunden.

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