Ärzte Zeitung online, 19.08.2009

Behörden lösen in Frankreich Hitze-Alarm aus

PARIS (dpa). Angesichts von Temperaturen nahe der 40-Grad-Marke haben die Behörden im Südosten Frankreichs Hitze-Alarm ausgelöst. In den vier Verwaltungsbezirken Ardèche, Drôme, Rhône und Vaucluse gelten voraussichtlich bis Donnerstag besondere Vorsichtsmaßnahmen.

Die Bevölkerung und vor allem das Personal von Altenheimen, Krankenhäusern und Sozialdiensten ist zu besonderer Wachsamkeit aufgerufen. Alte, Schwangere und Kranke sollen möglichst nach 11.00 Uhr das Haus nicht mehr verlassen, teilten die Behörden am Dienstag mit.

In Frankreich wecken anhaltend hohe Temperaturen spätestens seit 2003 böse Erinnerungen. Damals starben fast 15 000 Menschen an den Folgen einer Hitzwelle. Viele Krankenhäuser waren von der Zahl der Hitzeopfer völlig überfordert. Alte Menschen, in der Haupturlaubszeit von ihren Familien allein zu Hause zurückgelassen, litten still unter der Hitzeglocke vor sich hin.

Seitdem sind in Frankreich neue Regeln und Notfallpläne aufgestellt worden. Beispielsweise müssen in diesem Sommer im August 87 Prozent aller Klinikbetten verfügbar sein.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »