Ärzte Zeitung online, 15.09.2009

Schweiz verdoppelt Buße bei Vignettenverstoß

BERN (dpa). Wer auf Schweizer Autobahnen ohne gültige Vignette erwischt wird, muss künftig mit einem doppelt so hohen Bußgeld rechnen wie bisher. Das hat das Schweizer Parlament am Dienstag beschlossen. Bei einem Verstoß gegen die Vignettenpflicht wird die Buße von 100 auf 200 Franken (132 Euro) heraufgesetzt.

Etwa sechs Prozent der kontrollierten Autofahrer haben keine gültige Vignette an ihrem Fahrzeug, zu denen auch Anhänger, wie etwa Wohnwagen, gehören. Die 1985 eingeführte Schweizer Vignette kostet 40 Franken (derzeit etwa 26,40 Euro), was vorläufig auch so bleiben soll.

Durch die Vignette fließen jährlich rund 350 Millionen Franken (mehr als 230 Millionen Euro) in die Staatskasse. Sie werden vollständig für den Straßenbau verwendet. Unklar ist noch, ob die Polizei die Überwachung der Fahrzeuge auch privaten Firmen übertragen kann. Eine verbilligte Touristenvignette ist nicht vorgesehen.

Topics
Schlagworte
Reise (2138)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Berichte, Videos und Tweets rund um den Deutschen Ärztetag

Begleiten Sie den 120. Deutschen Ärztetag in Freiburg mit uns online. Die "Ärzte Zeitung" berichtet vom 23.-26.5. live und aktuell über alle wichtigen Ereignisse und Debatten. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »