Ärzte Zeitung online, 19.11.2009

BGH prüft Ansprüche von Reisenden bei Flugverspätung

KARLSRUHE (dpa). Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt am Donnerstag erneut über Ansprüche von Reisenden bei Flugverspätungen. Es geht um einen Flug vom Frankfurter Flughafen auf die Malediven im März 2008, der nach einer Zwischenlandung in den Vereinigten Arabischen Emiraten abgebrochen wurde.

Die Kläger wurden auf einen späteren Flug umgebucht und kamen 30 Stunden zu spät an. Sie berufen sich nun auf eine EU-Verordnung, die Ausgleichsansprüche bei Annullierung oder große Verspätungen vorsieht.

Der BGH hatte im April eine ähnliche Klage von Flugreisenden abgewiesen, damals ging es allerdings nicht um einen abgebrochenen Flug, sondern um verspätete Anschlussflüge.

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