Ärzte Zeitung online, 16.07.2010

Transnet: Bahn braucht Geld für Investitionen

BERLIN (dpa). Nach den Problemen mit Klimaanlagen in Fernzügen hat die Bahngewerkschaft Transnet den Bund aufgefordert, der Bahn mehr Geld für Investitionen zu belassen. "Der Bund macht einen großen Fehler, wenn er der Bahn eine jährliche Rendite von 500 Millionen Euro abpresst", sagte Vorstandsmitglied Reiner Bieck der "Berliner Zeitung" (Freitagausgabe).

Die Bahn brauche das Geld, um zu investieren. "Das zeigen die Probleme mit den Zügen im Winter und aktuell jetzt im Sommer."

Die Fahrgast-Organisation Pro Bahn kritisierte in der Zeitung das Krisenmanagement: "Es ist völlig unsinnig, dass Lokführer sich erst eine Genehmigung holen müssen, um einen Zug zu stoppen", sagte der Vorsitzende Karl-Peter Naumann. Unverständnis zeigte er für die geplante Entschädigungsregelung für hitzegeplagte Fahrgäste: "Es stünde der Bahn gut an, die Betroffenen mit Bargeld zu entschädigen, statt sie nur mit Reisegutscheinen zu versorgen."

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