Ärzte Zeitung, 23.03.2011

Wo Columbus und der Pirat der Königin einst vor Anker gingen

Türkisblaues Wasser, faszinierende Inselwelten: die British Virgin Islands bieten mehr als nur den Reiz der Karibik.

Wo Columbus und der Pirat der Königin einst vor Anker gingen

Yachthäfen und faszinierende Insellandschaften: Die Britischen Jungferninseln sind vom Massentourismus noch nicht entdeckt.

© British Virgin Islands Tourist Board

Kein Zweifel: Die British Virgin Islands (BVI) haben eine bewegte Geschichte: Christoph Columbus machte hier ebenso Station wie etwa Sir Francis Drake, der Pirat der britischen Königin. Ab dem 18. Jahrhundert konnten die Briten die Inseln konstant unter ihrer Kontrolle halten.

 Mittlerweile zählen die BVI politisch zu den stabilsten Regionen der Karibik, sie bleiben jedoch eine Kolonie des britischen Königreichs

Die BVI bestehen aus über 60 Inseln, wovon nur eine Handvoll bewohnt ist. Die größte von ihnen ist Tortola, Heimat der Hauptstadt Road Town. Tortola ist etwa 120 Quadratkilometer groß und hat rund 21 000 Einwohner.

Die nördliche Küste der Insel ist berühmt für ihre Strände; die südliche Küste, die am Sir Francis Drake Kanal liegt, beherbergt mehrere Yachthäfen mit Hunderten von Segelschiffen und Yachten.

Die hauptsächlich vulkanischen, von türkisblauem Wasser umgebenen Inseln mit traumhaft schöner Landschaft und attraktiver Unterwasserwelt sind ein Paradies für Segler. Sanfte Brisen halten die Temperaturen bei stabilen 26 bis 30 Grad. Hier herrschen nach Expertenmeinung mit die besten Segelbedingungen der ganzen Karibik.

Die Inseln bieten kilometerlange unberührte weiße Sandstrände. Auf den BVI gibt es keine Casinos oder Hochhausbauten und nur wenige Nachtclubs. Die Unterkünfte sind auf unterschiedliche Budgets eingestellt. Luxushotels und Resorts legen ihren Schwerpunkt auf einen überdurchschnittlichen Service, während unabhängige Villen und Apartments die Gelegenheit bieten, lokale Gastfreundlichkeit kennen zu lernen. (eb)

www.britishvirginislands.de

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