Ärzte Zeitung, 19.04.2004

Krank am Berg? Runter!

Höhenkrankheit immer selbst verschuldet

WIESBADEN (ug). Die Höhenkrankheit ist kein Schicksal, sondern immer selbst verschuldet.

"Sie tritt bei allen auf, die zu schnell zu hoch hinauf wollen", sagte Dr. Wolfgang Schaffert, Internist und Sportmediziner aus Siegsdorf, auf dem Internistenkongreß in Wiesbaden. Bergsteiger ließen sich oft nicht genug Zeit zur Adaptation, wenn es in Höhen ab 2500 Metern geht.

Oder sie stiegen höher, obwohl es ihnen nicht gut geht, sie etwa quälende Kopfschmerzen haben. Die Devise muß dann aber sein: "Abstieg, Abstieg, Abstieg!"

Außerdem schärfte der Bergarzt den Kollegen ein: "Jeder Kranke hat in der Höhe nichts zu suchen!"

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Turbo für die richtige Blutfett-Mischung

Die kardiovaskulären Effekte einer mediterranen Ernährungsweise könnten (auch) über eine Modifikation des HDL-Cholesterins vermittelt werden. Zumindest deutet eine Analyse in diese Richtung. mehr »

Pillenrezept bleibt abrechenbar

Wiederholungsrezepte sind im EBM eher ein Minusgeschäft. Meist sind sie mit der Versichertenpauschale abgedeckt. Das gilt aber nicht bei der Rezeptierung von Kontrazeptiva. mehr »

Kassen fahren 2016 bessere Finanzergebnisse ein

Das Plus bei Ersatzkassen fällt geringer aus als erwartet, Innungskrankenkassen bleiben weiter im Minus. mehr »