Ärzte Zeitung, 13.05.2005

Meningitis-A-Gefahr in Indien

Reisemediziner raten Urlaubern zu einer Impfung

NEU-ISENBURG (Smi/eis). Hausärzte, die von einer geplanten Indien-Reise eines Patienten erfahren, sollten diesen unbedingt über die derzeit hohe Gefahr einer Meningokokken-Infektion in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi aufklären. Das empfiehlt das Düsseldorfer Centrum für Reisemedizin aus aktuellem Anlaß.

Seit Mitte April bis zum 10. Mai hat es vorwiegend bei jungen Erwachsenen aus den dicht besiedelten Vierteln der Altstadt Delhis schon 214 Erkrankungen mit 17 Toten durch Meningokokken der Gruppe A gegeben. Vor 20 Jahren hat es in Indien eine Infektionswelle mit 800 Toten gegeben.

Die Düsseldorfer Reisemediziner raten vor allem solchen Urlaubern zu einer Impfung, die engen Kontakt zur Bevölkerung haben werden. In Deutschland gibt es dazu die Meningokokken-Impfstoffe A+C Mérieux® und Mencevax ACWY®.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Turbo für die richtige Blutfett-Mischung

Die kardiovaskulären Effekte einer mediterranen Ernährungsweise könnten (auch) über eine Modifikation des HDL-Cholesterins vermittelt werden. Zumindest deutet eine Analyse in diese Richtung. mehr »

Pillenrezept bleibt abrechenbar

Wiederholungsrezepte sind im EBM eher ein Minusgeschäft. Meist sind sie mit der Versichertenpauschale abgedeckt. Das gilt aber nicht bei der Rezeptierung von Kontrazeptiva. mehr »

Kassen fahren 2016 bessere Finanzergebnisse ein

Das Plus bei Ersatzkassen fällt geringer aus als erwartet, Innungskrankenkassen bleiben weiter im Minus. mehr »