Ärzte Zeitung, 19.07.2005

TIP

Erste Hilfe bei Tierbiß: Seifenlauge und Jod

Reisenden in Entwicklungsländer, in denen ein hohes Tollwut-Risiko besteht - vor allem in Asien - sollte bei der reisemedizinischen Beratung vor Urlaubsantritt auch genau erklärt werden, wie sie sich nach dem Biß eines möglicherweise infizierten Tieres verhalten sollen: Die Wunde muß sofort mindestens zehn Minuten lang mit Seifenlauge ausgewaschen werden.

Anschließend sollte mit 70prozentigem Alkohol oder einem Jodpräparat behandelt werden, um das Kontaminationsrisiko zu mindern. Dann muß ein Tollwutbehandlungs-Zentrum aufgesucht werden.

Schon vor der Reise sollten sich Touristen erkundigen, wo das nächstgelegene Zentrum ist. Das kann etwa bei der Deutschen Botschaft oder beim Centrum für Reisemedizin (CRM) unter www.crm.de geschehen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »