Ärzte Zeitung, 21.04.2006

Mumps-Ausbruch im Mittleren Westen der USA

DÜSSELDORF (ug). Der Mittlere Westen der USA erlebt derzeit einen der größten Mumps-Ausbrüche, die innerhalb der letzten Jahrzehnte in den USA beobachtet worden sind.

Am meisten betroffen sei der Bundesstaat Iowa, wo von Ende Dezember bis Mitte April 515 Erkrankungsfälle registriert wurden, teilt der Reise-Gesundheitsservice TravelMED in Düsseldorf mit. Inzwischen habe die Krankheitswelle auf sechs Nachbarstaaten (Illinois, Kansas, Minnesota, Missouri, Nebraska und Wisconsin) übergegriffen.

Betroffen sind vorwiegend Jugendliche, darunter viele College-Studenten. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde gilt es als wahrscheinlich, daß die Infektion durch einen Studenten aus England eingeschleppt wurde.

Bei Reisenden in die USA, vor allem bei Austauschschülern und -studenten, sollte deshalb jetzt der Impfschutz gecheckt werden. TravelMed rät, eine solche Reise zum Anlaß zu nehmen, fehlende Impfungen nachzuholen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »