Ärzte Zeitung, 07.12.2007

Reisemedizin im Web - da gibt's hohe Risiken

HOHENHEIM (eb). Im Internet gibt es viele Seiten zum Thema Reisemedizin. 100 davon haben jetzt Forscher der Uni Hohenheim ausgewertet. Ihr Fazit: Die reisemedizinischen Websites können die persönliche Beratung durch Ärzte nicht ersetzen.

Das Internet könne die ärztliche Beratung allenfalls ergänzen, so die Autoren in einer Mitteilung der Uni. Die Bandbreite an Web-Infos ist auch beim Thema Reisemedizin groß.

Sie reiche von globalen Organisationen wie der WHO und anerkannten Einrichtungen wie dem Robert-Koch-Institut bis hin zu kommerziellen Angeboten oft unbekannter Anbieter. Gerade vor letzteren warnen die Autoren, denn viele Angebote seien unvollständig oder nicht aktuell.

Topics
Schlagworte
Reisemedizin (1676)
Organisationen
WHO (3010)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen von Tag 1 und 2 des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

"Digitalisierung lässt sich nicht klein hoffen"

Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten, die Ärzte sollten sich daher aktiv daran beteiligen, appellierte der Blogger Sascha Lobo auf dem Ärztetag. mehr »