Ärzte Zeitung online, 23.03.2009

Bundesländer streiten über Aufteilung der Mittel aus Hochschulpakt

Berlin (dpa). Der Hochschulpakt II sorgt nach einem Zeitungsbericht weiter für Streit unter den Ländern.

Die Unions- und SPD-geführten Länder können sich nach Informationen des "Handelsblattes" (Montag) nicht über die Aufteilung der vom Bund angebotenen 3,5 Milliarden Euro für den Ausbau der Hochschulen einigen. Mit dem Pakt für die Jahre 2011 bis 2015 sollen für den erwarteten Bewerberandrang aus den geburtenstarken Jahrgängen 275 000 zusätzliche Studienplätze geschaffen werden.

"Wir schaffen den massiven Ausbau des Systems nur, wenn die Länder, die über Gebühr ausbilden, auch entsprechend mehr Mittel erhalten", sagte die rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerin Doris Ahnen (SPD) dem "Handelsblatt". Die SPD-regierten Länder wollten den Einstieg in eine neue Art der Hochschulfinanzierung, die auch die Wanderungsbewegungen berücksichtige. Die unionsgeführten Länder - vor allem Niedersachsen und Baden-Württemberg - sind bisher gegen das Prinzip "Geld folgt Student".

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