Ärzte Zeitung online, 30.04.2009

Fast die Hälfte der Gymnasiasten braucht Nachhilfe

FRANKFURT/MAIN (dpa). Fast jeder zweite Gymnasiast in der 5. bis zur 10. Klasse nimmt laut einer Studie Nachhilfe in Anspruch, um seine Noten zu verbessern. In den Klassen 11 bis 13 sind es immer noch mehr als 20 Prozent der Schüler, die nach dem Unterricht weiterpauken.

Das geht aus dem neuesten Bildungsbarometer des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (Zepf) an der Universität Koblenz-Landau hervor.

An der Spitze der Nachhilfefächer steht Mathe. Das liege nicht nur an der komplexen Materie, sondern auch an den Lehrern, sagte Zepf-Leiter Reinhold S. Jäger. Bei einer Umfrage zu den didaktischen Fähigkeiten ihrer Pädagogen hagelte es laut Jäger von den Schülern schlechte Noten: Ein Drittel bekam eine Vier oder eine schlechtere Note.

Zur Homepage des "Bildungsbarometers"

Topics
Schlagworte
Schule (648)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »