Ärzte Zeitung, 16.09.2009

Hochqualifizierte: Deutschland hinkt hinterher

FRANKFURT/MAIN (eb). In den letzten Jahren ist der Anteil der Hochqualifizierten in Deutschland kontinuierlich gestiegen. Im Vergleich zu den anderen OECD-Staaten sind die Fortschritte aber bescheiden. Zu diesem Schluss kommt die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlichte Studie "Bildung auf einen Blick 2009".

Zwischen 1995 und 2007 kletterte die Zahl der Menschen mit Hochschul- oder FH-Abschluss pro Jahrgang in Deutschland von 14 auf 23 Prozent, berichtet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in einer Mitteilung. In den OECD-Ländern, für die Vergleichsdaten vorlagen, sei die Absolventenquote im gleichen Zeitraum von 18 auf 36 Prozent gestiegen. Die Bundesrepublik hinke also weiter hinterher.

Topics
Schlagworte
Schule (635)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »