Ärzte Zeitung online, 03.03.2010

1,2 Prozent mehr Studienberechtigte - neuer Höchststand

WIESBADEN (dpa). Rund 447 200 Schüler haben im vergangenen Jahr in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben, so viele wie nie zuvor.

Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl um 1,2 Prozent gestiegen, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch. Die Mehrheit (53,1 Prozent) sind junge Frauen. Auffällig ist der Rückgang in Thüringen (minus 9,1 Prozent) und Sachsen (minus 7,2 Prozent), einen überdurchschnittlichen Anstieg verzeichneten Baden-Württemberg (plus 7,3 Prozent), Rheinland-Pfalz (plus 7 Prozent) und Hamburg (plus 9 Prozent).

Wegen der Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre erwarben im Saarland 2009 zwei Schuljahrgänge die Hochschulreife, deswegen stieg dort die Zahl der Studienberechtigten um 47 Prozent. In Mecklenburg- Vorpommern, wo schon 2008 zwei Jahrgänge Abitur machten, sank sie um 46,2 Prozent. Rund 70 Prozent der Studienberechtigten erwarben die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, 133 900 die Fachhochschulreife.

Topics
Schlagworte
Schule (648)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »