Ärzte Zeitung online, 06.09.2010

Lehrer dürfen bei Zeugnisnoten vom Durchschnitt abweichen

Lehrer dürfen bei Zeugnisnoten vom Durchschnitt abweichen

Lehrer dürfen bei den Schulnoten auch "nach unten" korrigieren - auch wenn dadurch ein Schüler sitzen bleibt.

© Marem / fotolia.com

BRAUNSCHWEIG (dpa). Lehrer dürfen nach einem Gerichtsurteil bei der Vergabe von Zeugnisnoten vom Durchschnitt der Klassenarbeiten und der mündlichen Mitarbeit abweichen. Gerade bei Versetzungszeugnissen könnten Lehrer schlechtere Noten geben, wenn sich die Leistungen des Schülers zum Jahresende verschlechtert hätten und Lücken im Grundwissen bestehen.

Das entschied das Verwaltungsgericht Braunschweig in einem am Montag bekannt gewordenen Eilentscheid. Es wies damit die Klage eines Gymnasiasten ab, der in Französisch trotz des rechnerischen Durchschnitts von 4,41 eine 5 erhalten hatte und nicht versetzt wurde.

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