Ärzte Zeitung, 10.02.2012

Immer weniger ABC-Schützen in Deutschland

WIESBADEN (eb). In Deutschland werden immer weniger Kinder eingeschult: Die Zahl der ABC-Schützen ist aus demografischen Gründen in den vergangenen zehn Jahren um 9,5 Prozent auf 712.300 im laufenden Jahr gesunken.

Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2011 bundesweit zwar etwas mehr Erstklässler gezählt - 0,7 Prozent oder 4.820 Kinder. Dies ist aber den Statistikern zufolge ausschließlich auf die Umstellung des Stichtags für die Einschulung in Nordrhein-Westfalen (NRW) zurückzuführen.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland wurden erstmals alle Kinder eingeschult, die bis Ende September ihren sechsten Geburtstag gefeiert haben. Vor allem deshalb erhöhte sich ihre Zahl um 5,2 Prozent (oder 8.439) auf fast 170.000 Jungen und Mädchen. Im Vorjahr war der Stichtag noch Ende August.

Die Zahl der Schulanfänger ist im Zehnjahresvergleich im Westen der Republik um 14,2 Prozent auf 587.400 zurückgegangen.

Im Osten (einschließlich Berlin) wurden dagegen 22,5 Prozent mehr Kinder eingeschult, insgesamt 124.900.

Topics
Schlagworte
Schule (635)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »