Ärzte Zeitung, 14.07.2012

Studium ohne Abitur: Nachfrage steigt

Knapp 10.000 der rund 450.000 Studienanfänger in Deutschland haben im Wintersemester 2010/2011 weder über ein Abitur noch über die Fachhochschulreife verfügt.

Der Anteil der Studienanfänger ohne klassische Hochschulzugangsberechtigung lag damit bei 2,1 Prozent und war so hoch wie nie zuvor.

Das berichtete das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in einer Studie, die am Mittwoch vorgestellt worden ist.

Die Quote der Studienanfänger ohne Abitur habe sich im Vergleich zum Jahr 2007 nahezu verdoppelt.

Spitzenreiter unter den Bundesländern ist Nordrhein-Westfalen, das mit 4,2 Prozent den höchsten Anteil von Nicht-Abiturienten unter seinen Studienanfängern hat. (dpa)

Topics
Schlagworte
Schule (635)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »