Ärzte Zeitung, 25.02.2004

Wie Verletzungen im Fußball vermieden werden können

Bundesinstitut und DFB starten umfangreiche Studien

Bremens Torwart Pascal Borel wälzt sich am Boden. Er wird mit einer Knieverletzung ausgewechselt. Foto: dpa

NEU-ISENBURG (Smi). Schwere Knie- und Sprunggelenksverletzungen sind bei Berufsfußballern an der Tagesordnung. Erfahrene Profis sind davon betroffen, aber auch junge Nachwuchstalente.

Lassen sich manche Verletzungen vermeiden? Hat die individuelle Verletzungsanfälligkeit auch mit der Einstellung zum Beruf zu tun? Welches Training beugt welchen Verletzungen am besten vor?

Zur Klärung dieser Fragen wollen das Bundesinstitut für Sportwissenschaft und der Deutsche Fußball-Bund kooperieren. Mit Hinblick auf die WM 2006 haben sie ein interdisziplinäres Projekt zur Verbesserung der Prävention, Rehabilitation und Wiederverletzungsprophylaxe von Knie- und Sprunggelenksverletzungen im Fußball konzipiert. Derzeit finden in starken Nachwuchsteams (etwa den U-Nationalmannschaften) dazu umfangreiche Studien statt.

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