Ärzte Zeitung, 24.08.2004

Mit Anabolika zur Goldmedaille

Die russische Kugelstoßerin Irina Korschanenko während des Wettkampf in Athen. Ihr wurde jetzt die Goldmedaille wieder aberkannt. Foto: dpa

NEU-ISENBURG (ag). Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die russische Kugelstoßerin Irina Korschanenko wegen Dopings disqualifiziert und von den Spielen ausgeschlossen. Das hat das IOC in Athen mitgeteilt.

Dadurch erhält die Magdeburgerin Nadine Kleinert nachträglich die Silbermedaille. Gold geht nun an die Kubanerin Yumileidi Cumba. Korschanenko steht als Wiederholungstäterin vor einer lebenslangen Sperre. Bei einer Kontrolle im Anschluß an ihren vermeintlichen Olympiasieg war in ihrem Urin das anabole Steroid Stanozolol gefunden worden.

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