Ärzte Zeitung, 30.08.2004

KOMMENTAR

Dopingspiele oder nicht?

Von Ursula Gräfen

Werden die Spiele von Athen als Dopingspiele in Erinnernung bleiben? Immerhin sind noch nie so viele Sportler, vor allem so viele Medaillengewinner, während Olympischer Spiele des Dopings überführt worden wie diesmal.

Dennoch: Diese Entwicklung muß man eigentlich positiv sehen. Denn es wird wohl nicht mehr gedopt als früher. Aber es wird besser kontrolliert, gedopte Sportler werden eher überführt. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Aber reicht das? Von den besseren Kontrollen fühlen sich auch die herausgefordert, die neue Dopingmittel entwickeln. So bleibt bei manchen überraschenden Siegen von Athen ein unangenehmer Nachgeschmack. Da helfen nur noch härtere Strafen. Doping darf sich nicht lohnen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »