Ärzte Zeitung, 25.01.2005

Sport nach Transplantation von Knorpelzellen

GOTHENBURG (ner). Sportler, die nach Sportunfällen Knorpelschäden im Knie haben, können sich nach autologer Chondrozyten-Transplantation (ACT) meist wieder voll belasten. Nachuntersuchungen in Schweden haben ergeben, daß 80 Prozent der Athleten im Alter von unter 26 Jahren wieder in ihre Sportart zurückkehren können, wenn die ACT innerhalb von zwölf Monaten nach Beginn der Symptomatik erfolgt.

Insgesamt sind Daten von mehr als 200 schwedischen Sportlern nach ACT mit einer Nachuntersuchungszeit zwischen zwei und elf Jahren ausgewertet worden. Das berichtet der Orthopäde Dr. Lars Peterson aus Gothenburg in Schweden in der Zeitschrift "Sportorthopädie Sporttraumatologie" (20, 2004, 167).

Je nach Anzahl und Lokalisation der Knorpelschäden könnten bei 75 bis 90 Prozent der Patienten gute und sehr gute Resultate erzielt werden, so Peterson.

In einer Untersuchung mit 45 Fußball-Spielern kehrten 83 Prozent in den Leistungssport zurück, in einer weiteren Untersuchung mit 20 jugendlichen Sportlern waren es 96 Prozent. Davon trieben 60 Prozent Sport auf dem gleichen oder sogar höheren Niveau als vor dem Unfall.

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