Ärzte Zeitung, 19.01.2006

Mafia organisiert Anabolika-Handel

ROM (mp). Das Geschäft mit Anabolika, Wachstumhormonen und EPO läuft verstärkt über kriminelle Organisationen. Die russische Mafia sei besonders aktiv, erklärte der italienische Antidoping-Pionier Sandro Donati.

In Italien ist der Markt mit Dopingmitteln nach Angaben des Richters Giovanni Spinosa in den Händen der Unterwelt Neapels und Kalabriens. Dieselben Kreise, die Betäubungsmittel verkauften, seien nun beim Vertrieb von verbotenen Dopingsubstanzen aktiv.

Wie Spinosa der Internetseite "SportPro" sagte, sei dies für die Mafia weniger riskant als das Geschäft mit Heroin. Sportler - ob Amateure oder Profis - zahlten gut und meist bar.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Turbo für die richtige Blutfett-Mischung

Die kardiovaskulären Effekte einer mediterranen Ernährungsweise könnten (auch) über eine Modifikation des HDL-Cholesterins vermittelt werden. Zumindest deutet eine Analyse in diese Richtung. mehr »

Pillenrezept bleibt abrechenbar

Wiederholungsrezepte sind im EBM eher ein Minusgeschäft. Meist sind sie mit der Versichertenpauschale abgedeckt. Das gilt aber nicht bei der Rezeptierung von Kontrazeptiva. mehr »

Kassen fahren 2016 bessere Finanzergebnisse ein

Das Plus bei Ersatzkassen fällt geringer aus als erwartet, Innungskrankenkassen bleiben weiter im Minus. mehr »