Ärzte Zeitung, 31.08.2006

"Sportbetrug" keine Straftat

Politik und Sport verständigen sich auf Anti-Doping-Gipfel

NEU-ISENBURG (Smi). Dopingsünder in Deutschland müssen auch in Zukunft keine strafrechtliche Verfolgung fürchten. Darauf haben sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, und Thomas Röwekamp, Vorsitzender der Sportministerkonferenz der Länder, auf einem Anti-Doping-Gipfel geeinigt.

Einen Straftatbestand Sportbetrug soll es demnach nicht geben, allerdings soll der Kampf gegen Doping verstärkt werden. Dabei zielt man vor allem auf die Aufdeckung von Netzwerken im Handel mit Dopingpräparaten. Ob es ein Anti-Doping-Gesetz geben wird, bleibt weiter offen.

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