Ärzte Zeitung, 23.01.2008

Vergammelte Schweineköpfe zu Wurst verarbeitet

OLDENBURG (dpa). Ein Betrieb im niedersächsischen Lohne soll tonnenweise stinkende und vergammelte Schweineköpfe zu Wurst verarbeitet und dann weiterverkauft haben.

Nach einem Bericht des ARD-Fernsehmagazins Report Mainz sollen in dem Betrieb seit März 2007 wöchentlich rund vier Tonnen stark stinkende, verschimmelte und vereiterte Schweineköpfe für die Wurstproduktion zerlegt worden sein. Das Gammelfleisch sei mit genießbarem Fleisch gemischt und an Wurstproduzenten in Deutschland, Rumänien und Russland verkauft worden, hieß es bei Report Mainz.

Der Staatsanwaltschaft wurden nach eigenen Angaben eidesstattliche Versicherungen von fünf rumänischen Arbeitern zugeleitet, die bis Anfang Januar in dem Betrieb gearbeitet hatten. Die Arbeiter, die mit dem Betrieb zivilrechtliche Streitigkeiten haben, wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft inzwischen als Zeugen vernommen. Der Betrieb sei durchsucht worden. Dabei wurde kein verdorbenes Fleisch gefunden.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte Durchsuchungen und Ermittlungen gegen Verantwortliche des Betriebes.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »