Ärzte Zeitung, 03.06.2008

Hilft das wirklich - ein Facharzt für den Mann?

Kontrovers diskutiert: Männer und ihre Gesundheit

BERLIN (af). Hausärzte sollten eine Chance haben, Zusatzqualifikationen für die Behandlung spezifischer Männerkrankheiten zu erweben und dies auch transparent machen können.

Ein solcher Vorschlag - bis hin zu einem speziellen Arzt für Männerkrankheiten - wurde bei einem Symposion der Grünen im Bundestag von Experten diskutiert. Der Grund: Männer haben eine um sechs Jahre niedrigere Lebenserwartung als Frauen. Leistungsdruck und Selbstüberschätzung führen zu mehr Unfällen. Früherkennungsuntersuchungen werden selten in Anspruch genommen.

Dr. Haydar Karatepe vom Frankfurter Zentrum für Männerheilkunde fordert, dass Hausärzte als erste Anlaufstelle für Männer mehr Möglichkeiten zur Fortbildung erhalten. Zusatzqualifikationen sollten sie auf dem Praxisschild transparent machen. Hier seien die Kammern gefordert.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Eine Medizin für den Mann?

Lesen Sie dazu auch:
Die Bündnisgrünen entdecken den morbiden Mann

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »