Ärzte Zeitung, 14.06.2008

Forschung gegen seltene Erkrankungen

BERLIN (HL). Das Bundsgesundheitsministerium will erforschen lassen, wie die Gesundheitssituation von Menschen mit seltenen Erkrankungen verbessert werden kann. Dazu hat das Ministerium jetzt ein Forschungsvorhaben ausgeschrieben.

In Deutschland sind vier Millionen Menschen von über 7000 seltenen Krankheiten betroffen. Als selten gilt eine Krankheit dann, wenn weniger als fünf von 10 000 Menschen daran leiden. Generell gilt, dass diese Krankheiten schwer oder sogar lebensbedrohlich sind. Die starke Heterogenität und die Seltenheit dieser Krankheiten führen dazu, dass auch Ärzte schnell an die Grenzen ihres Wissens kommen und medizinische Hilfe unzulänglich bleibt. In der Studie soll auch untersucht werden, ob ein Nationaler Aktionsplan etabliert werden soll.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »