Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung, 18.07.2008

HONORAR

"Mindestens 2,5 Milliarden Euro"

Niedergelassene Haus- und Fachärzte in Bayern dürfen durch die Vergütungsreform nicht schlechter gestellt werden als heute. Das hat die bayerische Sozialministerin Christa Stewens (CSU) gefordert. Das bisherige Honorarvolumen müsse in jedem Bundesland erhalten und dann "auch nach oben angepasst werden", teilte sie am Dienstag mit.

Wird diese "Messlatte" gerissen, dann werde der Gesetzgeber anstelle der Selbstverwaltung die ärztliche Vergütung neu regeln, so Stewens. Darauf habe sie sich mit Hildegard Müller, Staatsministerin im Bundeskanzleramt, verständigt. Bundesweit werde das Honorarvolumen für niedergelassene Haus- und Fachärzte "um mindestens 2,5 Milliarden Euro steigen", zeigte sich Stewens über-zeugt. Die Landesregierung fürchtet infolge der Konvergenzregelung den Abfluss von Geld aus Bayern. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »